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Welche Möglichkeiten bietet die moderne kosmetische Chirurgie?
Die häufigsten Eingriffe sind Facelifting, Lidkorrekturen, Straffung von Oberarm, Bauch, Gesäß und Oberschenkeln, Vergrößerung, Verkleinerung oder Straffung des Busens, Narbenkorrekturen sowie die Beseitigung von Fettpolstern fast im gesamten Körperbereich durch das Absaugen von Fettgewebe.
Wie läuft eine Behandlung ab?
In einem ersten, ausführlichen Informationsgespräch sprechen wir über die Motivation, erklären den Behandlungsablauf, die Erfolgsaussichten und die Kosten. Nach einer eingehenden Untersuchung können wir den Operationstag festlegen und erörtern, ob in Vollnarkose oder in örtlicher Betäubung operiert werden soll.
Die Dauer eines stationären Aufenthaltes liegt je nach Operationsart zwischen 2 und 7 Tagen. Spätestens nach 14 Tagen werden sämtliche Verbände und Fäden entfernt, dann erfolgen noch Kontrolluntersuchungen nach unterschiedlichen Zeitabständen.
Welche Schmerzen und Nebenwirkungen kann ein Eingriff mit sich bringen?
Die wenigsten kosmetischen Operationen sind schmerzhaft. Man muss für eine gewisse Zeit körperliche Schonung einhalten, keinen Sport treiben und schwere körperliche Arbeit unterlassen.
Wie hoch sind die Kosten für einen Eingriff?
Die Höhe ist ja nach Operationsart sehr unterschiedlich, lässt sich aber in den meisten Fällen mit dem Erwerb eines Pelzmantels oder einer Urlaubsreise vergleichen. In manchen Fällen werden die Kosten auch von der Krankenkasse übernommen.
Welche Risiken birgt eine kosmetische Operation?
Keine kosmetische Operation ebenso wenig wie alle anderen Operationen ist vollkommen ohne Risiko. Gerade bei kosmetischen Operationen dürfen diese Risiken nur minimal sein und sind es auch.
Verschiedene individuelle Voraussetzungen beeinflussen auch mögliche Risiken, schon deswegen ist eine genaue vorherige Untersuchung unabdingbar.
Welche Rolle spielt die psychologische Betreuung während der Behandlung?
Dies ist ein ganz wichtiger Punkt, denn in vielen Fällen gibt es nach einer kosmetischen Operation eine etwas schwierige Phase, in der der Patient bedingt durch Blutergüsse und Schwellungen eher etwas schlechter als vor der Operation aussieht, und es dauert meist eine gewisse Zeit, bis das Ergebnis der Operation die eigentliche Verbesserung sichtbar ist. In dieser Phase darf der Patient nicht allein gelassen werden und muss vor allem zuvor darauf vorbereitet werden.
Gibt es eine Möglichkeit, dem Patienten vorher das ‚Nachher’ zu zeigen?
Bei kosmetischen Operationen ist es üblich, dass man zuvor den jeweiligen Befund fotografisch festhält. Mit diesem Bildmaterial kann man sehr gut die möglichen Ergebnisse demonstrieren.
Wer führt kosmetische Operationen durch?
Im Prinzip darf jeder Arzt, der sich dazu befähigt fühlt, kosmetische Operationen durchführen. Seit einigen Jahren ist aber wie schon in vielen anderen Ländern auch in Deutschland die Teilgebietsbezeichnung „Plastische Chirurgie“ eingeführt, zu deren Repertoire auch die kosmetischen Operationen gehören. Sinngemäß gilt dies für Spezialisten anderer Fachgebiete mit dem Zusatz „Ästhetische Chirurgie“. Dies dient dem Schutz und der Information für Patienten, die an dieser Operation interessiert sind. Sie haben so die Gewähr, von einem Arzt mit adäquater Ausbildung behandelt zu werden.
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